Volkswagen tarifvertrag stufen

Zweitens gibt es Arbeitnehmer, die nicht unter den Tarifvertrag fallen, wie Z. B. Sicherheitsleute oder die Feuerwehr, die ein völlig anderes Arbeitszeitsystem haben. Darüber hinaus gibt es eine Gruppe von Arbeitnehmern – Führungskräfte, einige Wissenschaftler und technische Experten -, die völlig von allen Tarifverträgen auf Unternehmensebene ausgeschlossen sind, weil sie entweder Funktionen mit hoher Verantwortung innehaben oder mehr Geld verdienen als ihre Kollegen, die Tarifverträgen unterliegen. Im Deutschen werden sie “außertarifliche Angestellte” genannt. Sie fallen auch nicht unter eine kollektive Regelung ihrer Arbeitszeit. Drittens gibt es mehrere Varianten der Vier- und Fünftagewoche, die etwa 6 bis 7 % der gesamten Volkswagen-Belegschaft abdecken. So können Arbeitnehmer in einem Zweischichtsystem im Volkswagen Werk Braunschweig eine Fünf-Tage-Woche haben, in der sie die Frühschicht machen. Nach einer Woche können sie in die Nachmittagsschicht wechseln, wo sie eine viertägige Arbeitswoche mit Freitag als regulären freien Tag haben. Insgesamt hatten etwa 60 % der Volkswagen-Belegschaft die eine oder andere Form einer Vier-Tage-Woche; etwa 30 % hatten eine Form einer Fünf-Tage-Woche; und weniger als 10 % arbeiten in einem abwechslungsreichen oder alternativen System.

Volkswagen und die IG Metall haben am Dienstagabend in Hannover ihre Verhandlungen über den Betriebstarifvertrag erfolgreich abgeschlossen. Das Grundgehalt für die tarifvertraglich versicherten Arbeitnehmer soll zum 1. Mai 2018 um 4,3 Prozent erhöht werden. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiter für die Monate Februar bis April 2018 eine Einmalzahlung in Höhe von 100 € erhalten. Außerdem wurde eine zusätzliche jährliche Zahlung von 27,5 Prozent des Monatsgehalts ab August 2019 eingeführt, die von speziellen Arbeitnehmergruppen in sechs Urlaubstage umgerechnet werden kann. Ab Juli 2019 soll eine monatliche Zahlung von 90 Euro an die betriebliche Altersversorgung erfolgen; Ab Januar 2020 wird der Betrag auf 98 € steigen. Künftig sollen die Projektarbeitszeitregelungen geändert werden. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten. Unmittelbar nach der Einführung des geänderten Arbeitszeitsystems stellte sich ein zentrales Problem im Zusammenhang mit den internen Strukturen der Interdependenz der Abteilungen. Wie bereits erwähnt, wurden die verschiedenen Arbeitszeitsysteme auf die individuellen Bedürfnisse von Abteilungen und Abteilungen innerhalb der Anlagen abgestimmt.

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